Bereits 8-mal wurde eine deutsche Mannschaft Champions League Sieger, die Titel im ehemaligen Europapokal der Landesmeister sind eingerechnet. Sechs Erfolge gingen an den FC Bayern München sowie jeweils einer an den Hamburger SV und Borussia Dortmund.
Insgesamt gab es 17 Finalspiele mit deutscher Beteiligung. Wir haben für Dich die wichtigsten Statistiken und Facts rund um deutsche Champions League Sieger sowie zu den Sieger-Spielern und Trainern.
Nachdem in der Saison 1955/56 der Europapokal der Landesmeister eingeführt wurde, dauerte es 20 Jahre, bis mit dem FC Bayern München erstmals eine deutsche Mannschaft die Champions League Trophäe hochhalten konnte.
Bis dahin dominierten vor allem spanische, italienische und niederländische Mannschaften den Wettbewerb. Allein Real Madrid konnte den Titel zuvor 6-mal gewinnen.
Nach dem ersten Finalsieg 1974 holten sich die Bayern, angeführt von Gerd Müller, Franz Beckenbauer und Uli Hoeneß, auch in den beiden folgenden Jahren den Europapokal der Landesmeister. Bis zum nächsten Sieg einer deutschen Mannschaft dauerte es weitere 5 Jahre, als der Hamburger SV 1983 gegen Juventus Turin erfolgreich war.
In der 1992 neu gegründeten Champions League schaffte der FC Bayern München 2001, 2013 und 2023 weitere 3 Siege. Borussia Dortmund stand zwar 3-mal im Finale, konnte die Champions League jedoch nur einmal im Jahr 1996 gewinnen.
Insgesamt gingen bislang 8 Titel an deutsche Mannschaften:
| Mannschaft | Anzahl Titel | Saison |
|---|---|---|
| FC Bayern München | 6 | 1973/74, 1974/75, 1975/76, 2000/01, 2012/13, 2019/20 |
| Borussia Dortmund | 1 | 1996/97 |
| Hamburger SV | 1 | 1982/83 |
Hier die Gegner und Ergebnisse aller deutschen Champions League Sieger:
| Saison | Mannschaft | Gegner | Ergebnis | Stadion |
|---|---|---|---|---|
| 1973/74 | Bayern München | Atlético Madrid | 4:0 im Rückspiel, Hinspiel 1:1 n.V. | Hin- und Rückspiel im Heysel-Stadion, Brüssel |
| 1974/75 | Bayern München | Leeds United | 2:0 | Prinzenpark, Paris |
| 1975/76 | Bayern München | Saint-Étienne | 1:0 | Hampden Park, Glasgow |
| 1982/83 | Hamburger SV | Juventus Turin | 1:0 | Olympiastadion, Athen |
| 1996/97 | Borussia Dortmund | Juventus Turin | 3:1 | Olympiastadion, München |
| 2000/01 | Bayern München | FC Valencia | 5:4 n.E. | Giuseppe Meazza Stadion, Mailand |
| 2012/13 | Bayern München | Borussia Dortmund | 2:1 | Wembley Stadion, London |
| 2019/20 | Bayern München | Paris Saint-Germain | 1:0 | Estadio da Luz, Lissabon |
Mit Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen gab es neben Bayern München und Borussia Dortmund in den Jahren 1977 und 2002 2 weitere deutsche Finalisten. Diese verloren ihre Spiele jedoch.
Hier eine Übersicht zu allen Endspielen deutscher Mannschaften, die verloren gingen:
| Saison | Mannschaft | Gegner | Ergebnis | Stadion |
|---|---|---|---|---|
| 1976/77 | Borussia Mönchengladbach | FC Liverpool | 1:3 | Olympiastadion, Rom |
| 1979/80 | Hamburger SV | Nottingham Forrest | 0:1 | Santiago Bernabéu, Madrid |
| 1981/82 | Bayern München | Aston Villa | 0:1 | De Kuip, Feyenoord |
| 1986/87 | Bayern München | FC Porto | 1:2 | Ernst Happel Stadion, Wien |
| 1998/99 | Bayern München | Manchester United | 1:2 | Camp Nou, Barcelona |
| 2001/02 | Bayer Leverkusen | Real Madrid | 1:2 | Hampden Park, Glasgow |
| 2009/10 | Bayern München | Inter Mailand | 0:2 | Santiago Bernabéu, Madrid |
| 2011/12 | Bayern München | FC Chelsea | 4:5 n.E. | Allianz Arena "Finale Dahoam" |
| 2012/13 | Borussia Dortmund | FC Bayern München | 1:2 | Wembley Stadion, London |
| 2023/24 | Borussia Dortmund | Real Madrid | 0:2 | Wembley Stadion, London |
Seit der Einführung der Champions League mit einer zwischengeschalteten Gruppenphase zur Saison 1992 konnten mit Borussia Dortmund und dem FC Bayern München lediglich 2 deutsche Mannschaften die Champions League gewinnen. Borussia Dortmund holte sich den Titel 1997 und der FC Bayern München war 2001, 2013, und 2020 3-mal erfolgreich.
Die deutschen Champions League Sieger seit 1992 auf einen Blick:
| Saison | Begegnung | Ergebnis |
|---|---|---|
| 1996/97 | Borussia Dortmund - Juventus Turin | 3:1 |
| 2000/01 | Bayern München - FC Valencia | 5:4 n.E. |
| 2012/13 | Bayern München - Borussia Dortmund | 2:1 |
| 2019/20 | Bayern München - Paris Saint-Germain | 1:0 |
Borussia Dortmund Finale 1997 – Sieg gegen Juventus Turin
Borussia Dortmund trumpfte im Finale 1997 gegen den Vorjahressieger Juventus Turin groß auf. Die Italiener galten bei vielen als haushohe Favoriten. Bei Borussia Dortmund fehlten zudem Kapitän Zork und Tretschok, der im Halbfinale das Siegtor gegen Manchester United schoss.
Mit einer spielerisch wie kämpferisch hervorragenden Leistung setzten sich die Dortmunder am Ende gegen die insgesamt enttäuschenden Turiner mit 3:1 durch. Karl-Heinz Riedle traf in der 29. Minute zum 1:0 und in der 34. Minute zum 2:0.
Juventus Turin kam in der 69. Minute durch Del Pierro auf 2:1 heran. Den Schlusspunkt zum 3:1 setzte Lars Ricken mit einem sensationellen Distanzschuss.
FC Bayern München Finale 2001 – Sieg gegen FC Valencia
Nachdem der FC Bayern München 2 Jahre zuvor das denkwürdige Finale gegen Manchester United mit 2 Gegentoren in der Nachspielzeit verloren hatte, konnte er 2001 einen neuen Anlauf nehmen. Der Gegner hieß diesmal FC Valencia. Nach 90 Minuten stand es 1:1 Unentschieden.
Beide Tore kamen durch einen Elfmeter zustande. Gaizka Mendieta traf für die Spanier in der 3. und Stefan Effenberg für die Bayern in der 51. Minute. In der Verlängerung fielen keine Tore. Im Elfmeterschießen wurde Oliver Kahn mit 3 gehaltenen Schüssen zum Helden.
FC Bayern München Finale 2013 – Sieg gegen Borussia Dortmund
Das “Finale Dahoam” gegen den FC Chelsea 2012 ging nach einem späten Ausgleich in der 88. Minute, einem verschossenen Elfmeter von Arjen Robben in der 94. Minute sowie 2 Fehlschüssen im Elfmeterschießen gründlich daneben. Im darauffolgenden Finale 2013 gegen Borussia Dortmund setzten sich die Bayern am Ende mit 2:1 durch.
Mario Mandžukić brachte die Münchner in der 60. Minute mit einem Linksschuss in Führung. İlkay Gündoğan glich 7 Minuten später per Elfmeter aus (67.). Kurz vor Schluss, in der 89. Minute, schlug Arjen Robben zu. Nach einem sehenswerten Pass von Franck Ribéry netzte er zum 2:1 Endstand für die Bayern ein.
FC Bayern München Finale 2020 – Sieg gegen Paris Saint-Germain
Das Finale 2020 zwischen Bayern München und Paris Saint-Germain stand ganz im Zeichen von Corona. Nachdem sich die Bayern beim kompakten Schlussturnier ohne Rückspiel in Lissabon mit 8:2 gegen den FC Barcelona und 3:0 gegen Olympique Lyon souverän durchgesetzt hatten, ging es im Finale in einem fast leeren Stadion gegen Paris Saint-Germain.
In einem intensiv geführten Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten erzielte der Franzose Kingsley Coman in der 59. Minute mit einem sehenswerten Kopfball das am Ende entscheidende 1:0. Die Bayern unter Trainer Hansi Flick konnten sich damit das Triple aus Meisterschaft, DFB-Pokalsieg und Champions League Sieg sichern.
Im Europapokal der Landesmeister war der FC Bayern 3-mal erfolgreich. Der Hamburger SV ging einmal als Europapokalsieger vom Platz. Die Bayern siegten 1974, 1975 und 1976 3-mal in Folge. Der HSV konnte den Titel im Jahr 1983 einmal erringen.
Die siegreichen Spieler im Champions League Finale 1974 – Hinspiel Bayern München gegen Atlético Madrid mit 1:1 – waren:
Sepp Maier, Paul Breitner, Franz Beckenbauer, “Katsche” Georg Schwarzenbeck (1:1, 120.), Johnny Hansen (Dänemark), Rainer Zobel, Uli Hoeneß, Franz Roth, Conny Torstensson (ausgewechselt gegen Bernd Dürnberger, Schweden, 75.), Hans-Josef Kapellmann, Gerd Müller.
Die siegreichen Spieler im Finale 1974 – Rückspiel Bayern München gegen Atlético Madrid mit 4:0 – waren:
Sepp Maier, Paul Breitner, Franz Beckenbauer, “Katsche” Georg Schwarzenbeck, Johnny Hansen (Dänemark), Rainer Zobel, Uli Hoeneß (1:0, 28., 4:0, 82.), Franz Roth, Conny Torstensson (Schweden), Hans-Josef Kapellmann, Gerd Müller (2:0, 56., 3:0, 69.). Auswechslungen gab es bei den Bayern keine.
Die siegreichen Spieler im Finale 1975 – Bayern München gegen Leeds United mit 2:0 – waren:
Gerd Müller (2:0, 78.), Sepp Maier, Uli Hoeneß (ausgewechselt gegen Klaus Wunder, 42.), Conny Torstensson (Schweden), Hans-Josef Kapellmann, Franz Roth (1:0, 72.), Rainer Zobel, Georg Schwarzenbeck, Franz Beckenbauer, Björn Andersson (Schweden, ausgewechselt gegen Josef Weiß, 5.), Bernd Dürnberger.
Die siegreichen Spieler im Finale 1976 – Bayern München gegen Saint-Étienne mit 1:0 – waren:
Gerd Müller, Sepp Maier, Uli Hoeneß, Hans-Josef Kapellmann, Franz Roth (1:0, 57.), Karl-Heinz Rummenigge, Georg Schwarzenbeck, Franz Beckenbauer, Bernd Dürnberger, Udo Horsmann, Johnny Hansen (Dänemark).
Die siegreichen Spieler im Finale 1983 – Hamburger SV gegen Juventus Turin mit 1:0 – waren:
Ulrich Stein, Holger Hieronymus, Bernd Wehmeyer, Ditmar Jakobs, Manfred Kaltz, Wolfgang Rolff, Jürgen Groh, Jürgen Milewski, Felix Magath (1:0, 8.), Horst Hrubesch, Lars Bastrup (Dänemark, ausgewechselt gegen Thomas von Heesen, 56.).
In der Champions League ab 1992 gab es insgesamt mit Borussia Dortmund und Bayern München 2 deutsche Mannschaften, die die Champions League gewinnen konnten. Borussia gewann 1996 einmal, Bayern München 2001, 2013 und 2020 3-mal.
Die deutschen Champions League Sieger Spieler im Finale 1997 – Borussia Dortmund gegen Juventus Turin mit 3:1:
Stefan Klos, Jürgen Kohler, Matthias Sammer, Martin Kree, Paul Lambert (Schottland), Andreas Möller (ausgewechselt gegen Michael Zorc, 89.), Paulo Sousa (Portugal), Jörg Heinrich, Stéphane Chapuisat (Schweiz, ausgewechselt gegen Lars Ricken, 70., 3:1, 71.), Karl-Heinz Riedle (1:0, 29., 2:0, 34., ausgewechselt gegen Heiko Herrlich, 67.), Stefan Reuter.
Die deutschen Champions League Sieger Spieler im Finale 2001 – Bayern München gegen FC Valencia mit 5:4:
Oliver Kahn, Bixente Lizarazu (Frankreich 5:4 E), Thomas Linke (6:5 E), Samuel Kuffour (Ghana), Patrik Andersson (Schweden), Willy Sagnol (Frankreich, ausgewechselt gegen Carsten Jancker 46.), Owen Hargreaves (England), Stefan Effenberg (1:1, 50. 4:3 E) Mehmet Scholl (ausgewechselt gegen Paulo Sergio, Brasilien, 108.), Hasan Salihamidžić (Bosnien-Herzegowina, 2:2 E), Giovane Élber (Brasilien, ausgewechselt gegen Alexander Zickler 100., 3:3 E).
Die deutschen Champions League Sieger Spieler im Finale 2013 – Bayern München gegen Borussia Dortmund mit 2:1:
Manuel Neuer, Jérôme Boateng, Philipp Lahm, Dante (Brasilien), David Alaba (Österreich), Bastian Schweinsteiger, Javi Martínez (Spanien), Thomas Müller, Franck Ribéry (Frankreich, ausgewechselt gegen Luiz Gustavo, Brasilien, 90.+1), Arjen Robben (Niederlande 2:1, 89.), Mario Mandžukić (Kroatien 1:0, 60., ausgewechselt gegen Mario Gomez 90.+4)
Die deutschen Champions League Sieger im Finale 2020 – Bayern München gegen Paris Saint-Germain mit 1:0
Manuel Neuer, Jérôme Boateng (ausgewechselt gegen Niklas Süle, 25.), Joshua Kimmich, David Alaba (Österreich), Alphonso Davies (Kanada), Thomas Müller, Serge Gnabry (ausgewechselt gegen Philippe Coutinho, Brasilien, 68.), Kingsley Coman (Frankreich 1:0, 59. ausgewechselt gegen Ivan Perišić, Kroatien, 68.), Robert Lewandowski (Polen).
Beim ersten Sieg des FC Bayern München im Europapokal der Landesmeister 1974 gegen Atlético Madrid (4:0) war Udo Lattek der Trainer. Bei den nächsten beiden Europapokal-Siegen 1975 gegen Leeds United (2:0) und 1976 gegen Saint-Étienne (1:0) war Dettmar Cramer Trainer der Bayern.
Für den Sieg des Hamburger SV im Jahr 1983 gegen Juventus Turin (1:0) war Ernst Happel der verantwortliche Trainer.
Die Trainer der Europapokal der Landesmeister Sieger auf einen Blick:
| Saison | Trainer | Begegnung | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 1973/74 | Udo Lattek | FC Bayern München - Atlético Madrid | 4:0 |
| 1974/75 | Dettmar Cramer | FC Bayern München - Leeds United | 2:0 |
| 1975/76 | Dettmar Cramer | FC Bayern München - Saint-Étienne | 1:0 |
| 1982/83 | Ernst Happel | Hamburger SV - Juventus Turin | 1:0 |
Beim Finalsieg von Borussia Dortmund gegen Juventus Turin 1997 stand Ottmar Hitzfeld als deutscher Champions League Sieger Trainer an der Seitenlinie. Nach seinem Wechsel zum FC Bayern München konnte Hitzfeld 2001 gegen den FC Valencia (5:4 n.E.) einen weiteren Champions League Erfolg feiern.
Für den Sieg der Bayern 2013 gegen Borussia Dortmund (2:1) war Jupp Heynckes als Trainer verantwortlich. Beim Sieg des FC Bayern 2020 gegen Paris Saint-Germain (1:0) war Hansi Flick Trainer.
Trainer der deutschen Champions League Sieger ab 1992:
| Saison | Trainer | Begegnung | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 1996/97 | Ottmar Hitzfeld | Borussia Dortmund - Juventus Turin | 3:1 |
| 2000/01 | Ottmar Hitzfeld | FC Bayern München - FC Valencia | 5:4 n.E. |
| 2012/13 | Jupp Heynckes | FC Bayern München - Borussia Dortmund | 2:1 |
| 2018/19 | Jürgen Klopp | FC Liverpool - Tottenham Hotspur | 2:0 |
| 2019/20 | Hansi Flick | FC Bayern München - Paris Saint-Germain | 1:0 |
| 2020/21 | Thomas Tuchel | FC Chelsea - Manchester City | 1:0 |
Der FC Bayern München ist mit 6 Titeln die erfolgreichste deutsche Mannschaft (hier zeigen wir alle Champions League Sieger). Borussia Dortmund und der Hamburger SV konnten jeweils einen Sieg feiern, wobei Dortmund insgesamt 3-mal im Finale stand. Insgesamt standen deutsche Mannschaften 17-mal in einem Finale, wovon 8 gewonnen werden konnten.
Die meisten Tore in einem Finale schossen Gerd Müller, Uli Hoeneß und Karl-Heinz Riedle. Diese erzielten jeweils 2 Tore im Spiel. Franz Roth traf in 2 Finalspielen jeweils 1-mal.
Die erfolgreichsten Champions deutschen League Trainer sind Dettmar Cramer der 2 Siege mit dem FC Bayern München holte. Ottmar Hitzfeld (Schweiz) holte einen Titel mit Borussia Dortmund und einen mit dem FC Bayern München.
Die wichtigsten Fragen zu den duetschen CL-Siegern kurz und knapp beantwortet.
Der erste Sieg eines deutschen Vereins ging 1973 an den FC Bayern München. Die Münchner gewannen 4:0 gegen Atlético Madrid. Der Wettbewerb hieß damals noch Europapokal der Landesmeister. In der ab 1992 ausgespielten neuen Champions League konnte sich Borussia Dortmund 1997 als erste deutsche Mannschaft den Titel holen. Das Finale gegen Juventus Turin endete 3:1.
Es gibt 4 Spieler, die jeweils 2 Tore in Finalspielen erzielten. Gerd Müller und Uli Hoeneß waren beim 4:0 Sieg gegen Atlético Madrid 1974 jeweils mit 2 Toren erfolgreich. Franz Roth traf einmal im Endspiel 1975 gegen Leeds United und einmal im Finale 1976 gegen Saint-Étienne.
Beim Sieg von Borussia Dortmund 1997 gegen Juventus Turin schoss Karl-Heinz Riedle 2 Tore.
Der FC Bayern München hat die Champions League 6-mal gewonnen. Die 3 Erfolge im Europapokal der Landesmeister waren: 1974 gegen Atlético Madrid 4:0, 1975 gegen Leeds United 2:0, 1976 gegen
Saint-Étienne 1:0. In der Champions League ab 1992 gewannen die Bayern ebenfalls 3-mal: 2001 mit 5:4 n.E. gegen FC Valencia, 2013 mit 2:1 gegen Borussia Dortmund und 2020 mit 1:0 gegen Paris Saint-Germain.
Der FC Bayern München stand 11-mal in einem Champions League Finale (inklusive Europapokal der Landesmeister) und konnte den Titel 6-mal erringen. Borussia Dortmund erreichte das Finale 3-mal und gewann 1 Titel.
Der Hamburger SV stand einmal im Finale und gewann dieses. Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen waren jeweils 1-mal Finalteilnehmer, sie verloren die Spiele jedoch.
Es gibt 2 Trainer, die die Champions League jeweils 2-mal gewonnen haben. Dettmar Cramer gewann mit dem FC Bayern München in den Jahren 1975 (2:0 gegen Leeds United) und 1976 (1:0 gegen Saint-Étienne). Ottmar Hitzfeld (Schweiz) siegte mit Borussia Dortmund 1996 (3:1 gegen Juventus Turin) und mit dem FC Bayern München 2001 (5:4 n.E. gegen FC Valencia).